Uwe Herold

Wie mache ich gute Fotos?

Wie alles in meinem Blog, ist es nur meine Sichtweise der Dinge.

Das heißt nicht, dass Du meine Meinung Teilen oder gut finden musst. Ich bin zufrieden, wenn der Eine oder andere darüber nachdenkt und sich eine eigene Meinung bildet.

Nun zum Thema.

Meiner Meinung nach gibt es keine guten oder schlechten Fotos. Es gibt Fotos die sind langweilig und andere sind sehr gut gelungen. Da hat man das Gefühl, es stimmt alles und man weiß, auf den ersten Blick, nicht warum das Bild so gut aussieht. Das Empfinden für ein gutes Bild ist subjektiv.

Für mich muss ein gutes Foto nicht gestochen scharf sein. Es muss auch nicht zwingend schwarz/weiß sein. Es kann einfach nur stimmig sein in Geometrie, Bildaufteilung, Motiv und welche Stimmung transportiert wird.

Eines muss ich allerdings an der Stelle mal loswerden: Bei Instagram und Co. sind mir mehr schlechte, also wirklich schlechte, Bilder als sehenswerte Bilder untergekommen. Was einem da geboten wird und geliked“ wird ist unglaublich. Es kann sein, dass ich den Sinn von Instagram nicht verstanden habe, aber muss man wirklich jeden Mist posten? Teilweise wird einfach wahllos draufgehalten und geknipst-ohne Verstand, ohne Anspruch, ohne irgendetwas.

Ich schweife ab. Zurück zum Thema.

Gute Bilder macht man nicht aus dem Nichts heraus. Das braucht Übung, Training, ein geübtes Auge. Ein geübtes Auge bekommt man nur, wenn man es trainiert. Das braucht Zeit. Da kommt einiges an Kilometern auf der Straße zusammen. Unter Umständen braucht man dafür Jahre, um gute Bilder machen zu können. Die bekannten Meister des Genres sagen selbst von sich, wenn man im Jahr ein bis zwei sehr gute Fotos macht, kann man sich schon glücklich schätzen.

Aber wie mache ich nun bessere Bilder?

Ein wichtiger Punkt scheint mir zu sein, dass man seine Bilder selbst mögen sollte. Wenn nicht, ist die nächste Frage: Warum nicht? Dabei besteht die „Gefahr“, dass Ihr sagt: “…ich möchte Bilder wie XY machen“. Das würde bedeutet es würde eine Kopie von „XY“ geben. Zu Übungszwecken kann man durchaus mal probieren wie ein Fotograf, dessen Bilder mir gefallen, zu fotografieren um zu sehen ob mir die Art und Weise des Fotografierens liegt. Doch wir sollten uns hüten Kopien von anderen Fotografen zu werden. Probiere Dich aus, such Deinen eigenen Weg bis Du Deine eigenen Bilder magst. Wichtig ist das Du Deine eigenen Bilder magst. Was andere sagen ist völlig nebensächlich. Mir scheint, als wären wir heute viel zu abhängig von likes. Wenn das so ist, bist Du auf dem besten Weg Fotos für andere zu machen, die Du selbst vielleicht nie machen würdest. Aber Du möchtest die likes haben und deshalb machst Du jetzt Deine Fotos so, wie Du sie machst.

Sei Du selbst.

Mach die Bilder, die Du gern sehen möchtest.

Scheiß auf likes!

Uwe

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