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Was ich mache, wenn es mit der Fotografie gerade nicht so läuft

Was ich mache, wenn es mit der Fotografie gerade nicht so läuft

Jeder kennt das wahrscheinlich. Irgendwann kommt mal der Zeitpunkt, da ist einem einfach nicht mehr so sehr nach fotografieren.  Irgendwie hat man nicht mehr so „Bock drauf“. Es fehlt die Motivation los zuziehen; oft aus unerklärlichen Gründen.

Hamburg, Meenkwiese, Februar 2018

Gern wird das schlechte Wetter dafür verantwortlich gemacht, dass man so viel zu tun hat oder was auch immer. Auch ich kenne solche Zeiten. Hin und wieder passiert es mir, dass ich von Spaziergängen zurück komme und kein einziges Bild im Kasten habe. Das kann auch schon ein paar Mal hintereinander vorkommen. Häufig „sehe ich nichts mehr“.

Hamburg, Meenkwiese, Februar 2018

Dann fühle ich mich von der Stadt gelangweilt und der nächste Urlaub ist noch in weiter Ferne. In solchen Zeiten ist es für mich wichtig nicht zu verzagen. Ich mache einfach weiter meine Spaziergänge, den Fotoapparat natürlich immer griffbereit und zwinge mich auf jeden Fall nicht Fotos zu machen. Ich akzeptiere die Situation so wie sie ist. Bisher bin ich immer aus der Schleife herausgekommen. Woher solche Phasen kommen kann ich nicht sagen, nur dass sie gelegentlich kommen.

Hamburg, Tunnel von der Mönckebergstraße zum Hauptbahnhof, Februar 2018

Ich habe mir angewöhnt, dass zu fotogarfieren, was mir vor die Linse kommt, ohne Sinn und Verstand, einfach so. Das macht irre viel Spaß. Ich fühle mich dann wie ein Kind, das fotografiert. Losgelöst von allen Regeln, einfach nur so zum Spaß. Für mich ist es wichtig, dass ich versuche jeden Tag ein bisschen zu fotografieren. Ich sitze den ganzen Tag im Büro, bewege mich viel zu wenig. Da ist so ein Spaziergang nach der Arbeit genau das Richtige. So komme ich zu einer ordentlichen Portion Bewegung an frischer Luft. Diese Zeit nutze ich dann gern um nebenbei ein paar Fotos zu machen. Mittlerweile ist es so zur Routine geworden das mir, wenn ich wirklich mal keine Zeit zum Fotografieren habe, mir etwas fehlt.

Hamburg, Tunnel von der Mönckebergstraße zum Hauptbahnhof, Februar 2018

Fazit:

Wenn Du gern fotografierst und es läuft gerade Mal nicht so gut ist das kein Beinbruch. Mach Spaziergänge an der frischen Luft, vergiss Deine Kamera nicht, man weiß nie, vielleicht läuft Dir ausgerechnet heute DAS Motiv vor die Linse. Nebenbei bleibst Du so auch in Übung um Dein Sehen zu trainieren. Zwinge Dich nicht Fotos zu machen. Es darf kein Zwang werden, es soll Spaß du Freude machen. Besorge Dir Bücher aus der Bücherei verschiedener Fotografen, die Dich inspirieren oder sieh Dir die Bilder im Internet an.

Hamburg, Innenstadt, Februar 2018